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News und häufig gestellte Fragen zum Schulhaus Turmatt

Willkommen zu den aktuellen Informationen zum Schulhaus Turmatt


Schule im Wandel – Flexibles Bauen:
Pädagogische Anforderungen unserer Zeit

Die Kinder von heute wachsen unter anderen Bedingungen auf als ihre Eltern. Auch die Gesellschaft und die Anforderungen der Wirtschaft an die Schulabgänger haben sich verändert und werden sich weiter verändern. Das moderne Leben und die Wirtschaft verlangen von den Schulabgängerinnen und –abgängern nicht mehr bloss, dass sie lesen, schreiben und rechnen können. Die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen und dieses auswendig gelernt wiedergeben zu können, ist nach wie vor wichtig. Aber die Jugendlichen müssen heute weitere Fähigkeiten erwerben, um im späteren Leben bestehen zu können: Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Lerntechniken, Anpassungsfähigkeit bei Veränderungen und Neuerungen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat sich der Unterricht in den letzten Jahren verändert. Gruppen- und Partnerarbeit, Werkstattunterricht, Projekt und projektartiges Lernen, offene Unterrichtsformen, Computer und mediengerechter Unterricht usw. ergänzen heute den traditionellen Frontalunterricht.

Um die Kinder für ihre Zukunft erfolgreich unterrichten zu können, braucht das neue Schulhaus Räumlichkeiten, welche das Unterrichten in der Gruppe, das Arbeiten in Teams sowie das konzentrierte individuelle Studium ermöglichen. Die Räume müssen somit in der Einrichtung und im Gebrauch flexibel, d. h. multifunktional sein.

Diesen Anforderungen trägt das Raumkonzept des Schulhauses Turmatt Rechnung. Es ermöglicht, dass die Schulzimmer einer Lerngruppe und ihrer Lehrperson als Klassenraum im herkömmlichen Sinne dienen, aber auch miteinander verbunden werden können. Im Weiteren lassen sich die Klassenräume mit dem multifunktionalen Raum kombinieren, so dass Schülerinnen und Schüler mit Hilfe des mobilen Mobiliars wie in einem Grossraumbüro in Kleingruppen je nach Thema, Begabung und Neigung zusammenarbeiten können. Aber auch das Arbeiten mit einer oder mehreren Lerngruppen ist realisierbar. Dadurch wird es möglich, den Schülern nicht nur Lesen, Rechnen und Schreiben beizubringen und sie in Geografie und Naturkunde zu schulen, sondern ihnen gleichzeitig beizubringen, wie solche Lernprozesse in Gruppen- oder Einzelarbeit, als Projektarbeit oder im Einzelstudium am besten zu bewältigen sind.

Jugendliche, die nicht nur Inhalte lernen, sondern auch die Techniken des Lernens und Entdeckens vermittelt erhalten, haben nicht nur mehr Spass an der Schule. Sie lernen auch besser und sind damit für eine Zukunft gerüstet, in welcher sie während eines Berufslebens permanent lernen und neue Fähigkeiten erwerben müssen.

Das offene und anpassungsfähige Raumkonzept der neuen Schulanlage Turmatt erlaubt somit nicht nur das flexible Eingehen auf die heutigen Schul- und Lern-formen, sondern ermöglicht auch spätere Anpassungen an künftige Entwicklungen der Schule, ohne das teure Umbauten notwendig werden.

Das Schulhaus Turmatt ist eine Investition in die Zukunft. Das vorgelegte Projekt ist eine architektonische Antwort auf die pädagogischen Herausforderungen von Morgen.

Bauvorgaben – das Raumprogramm

Turnhallen- / Mehrzweckhallentrakt

Doppelturnhalle mit Mehrzwecknutzung
Geräteraum, Materialschränke für Vereine, Bühne mit Nebenräumen, Küche mit Office und Lagerräumen, Foyer, 4 Garderobenräume, 2 Duschräume, 2 Schiedsrichter-, bzw. Künstlergarderoben, Sanitätszimmer, WC-Anlagen für Damen und Herren, Technikräume   

Schulhaustrakt

UG
Diverse Werkräume, Lagerräume, Multifunktionsraum, WC‘s, Putzraum, Schulmöbel-lager, Hauswartraum, Technikräume Lüftung, Sanitär, Elektro.

EG
Psychomotorikräume mit verschiedenen Nebenräumen, WC‘s, verschiedene Räume für die ausserschulische Betreuung mit Küche, Lehrerzimmer, Schulhausleitungs-büro, Foyer, Singsaal, Putzräume.

1./2. OG
4 Stufengemeinschaften mit je 4 Klassenzimmern mit total 8 Multifunktionsräumen, 20 Gruppenräumen, 8 Materialräumen, WC‘s, Teeküchen, Putzräume      

Häufig gestellte Fragen

Hat das Schulhaus Turmatt Wände und Türen?
Ja, die Klassenzimmer haben Türen und Wände.
Jede Lerngruppe hat mindestens ein eigenes Gruppenzimmer.

Wie viele und warum gibt es überhaupt Doppelschulzimmer?
Eine Stufengemeinschaft umfasst vier Lerngruppen. Pro Stufengemeinschaft gibt es ein Doppelschulzimmer,  also insgesamt vier Doppelschulzimmer im ganzen Schulhaus Turmatt.

Doppelschulzimmer Schulhaus in der Höh, Volketswil ZH

Durch das Doppelschulzimmer wird es möglich, dass die Schulzimmer mit dem multifunktionalen Raum verbunden werden und sich somit Lernlandschaften verwirklichen lassen, welche sich nicht nur auf ein Schulzimmer beschränken.
Damit stellt sich die Frage:

Ist konzentriertes Arbeiten in solchen Doppelschulzimmern bzw. in Lernlandschaften überhaupt möglich?
Dazu ist grundsätzlich Folgendes anzumerken: Dass die Kinder verschieden sind, d. h. dass wir ganz heterogene Lerngruppen haben, ist eine Tatsache. Zudem weiss man von der Hirnforschung her, dass Lernen auch ein dialogisierender Prozess ist (über die Lerninhalte sprechen, wie man es machen kann oder wie man es anders machen könnte). Dies hat zur Folge, dass ganzheitliches Lernen nur durch offene Unterrichtsformen (z.B. Planarbeit) möglich ist. Solche Unterrichtsformen werden aber in Stans bereits heute praktiziert. Ausserdem wurden im Schulhaus Turmatt bauseits bereits Vorkehrungen getroffen, dass solche offene Lernformen möglich sind. So wurde unter anderem der Akustik erste Priorität eingeräumt, so dass der Schall, aber auch die Flatterecho absorbiert werden. Andererseits ist es aber auch wichtig, dass im Unterricht Ruhezonen geschaffen werden und über das Lernen reflektiert wird (z. B. Lerngruppenrat). Dadurch erwerben die Kinder Schlüssel-qualifikationen (wie beispielsweise Teamfähigkeit, Rücksicht nehmen auf andere, Kommunikationsfähigkeiten, Konfliktkultur usw.) Dadurch findet automatisch soziales Lernen statt.

Wie wird im Schulhaus Turmatt unterrichtet?
Der Start im Sommer 2007 erfolgt nach bisherigem pädagogischem Konzept. Es bestehen  jedoch optimale Voraussetzungen für die weiteren pädagogischen Entwicklungen.

Ist eine pädagogische Weiterentwicklung nur im Schulhaus Turmatt um-setzbar?
Nein.

Wie werden die Kinder zugeteilt?

bis Schuljahr 2006/2007 – aktuelle Zuteilung

 
Kniri
Tellenmatt
Turmatt
Unterstufe
4
3
3
Mittelstufe
4
6
0
Oberstufe
4
6
0

 ab Schuljahr 2007/2008 – neue Zuteilung

 
Kniri
Tellenmatt
Turmatt
Kindergarten
2
2
4
Unterstufe
3 (-1)
3 (0)
4 (+1)
Mittelstufe
3 (-1)
3 (-3)
4 (+4)
Oberstufe
3 (-1)
3 (-3)
4 (+4)

Kriterien für die Zuteilung der Kinder

Die Primarschulzentren Kniri, Tellenmatt und Turmatt sind Quartierschulhäuser.

Die Zuteilung erfolgt nach folgenden Kriterien:

  1. Kinder aus den Quartieren, welche um die Schulanlage Turmatt liegen, werden nach Möglichkeit dem Schulhaus Turmatt zugeteilt.
  2. Bestehende Jahrgangsklassen werden beibehalten.
  3. Für Kinder, welche durch eine Zuteilung in die Schulanlage Turmatt in einer Lerngruppe eindeutig quartierfremd eingeteilt würden, werden zwischen Eltern, Kindern und Schulleitung individuelle Lösungen gesucht.

Vorgehen

  1. Die Lerngruppen werden den drei Zentren gemäss den Kriterien zugeteilt.
  2. Die Lehrpersonen werden den Lerngruppen zugeteilt.
  3. Die Bildung der Lerngruppenzüge KG – US – MS – OS.

Im März 2007 wird dieser Prozess abgeschlossen sein und die Eltern und Kinder werden informiert.

Sind die neuen Lehrerteams der drei Zentren bereits gebildet und behal-ten die Lehrpersonen ihre Lerngruppen?
Die Teambildung ist abgeschlossen. Offen sind allfällige Mutationen. Aufgrund der Zuteilungskriterien behalten nicht alle Lehrpersonen ihre Lerngruppen.

Wie werden die Plusklassen (Lerngruppen mit Kindern mit Sonderan-sprüchen) zugeteilt?
In jedem Zentrum wird pro Stufe eine Plusklasse geführt.

 
Kniri
Tellenmatt
Turmatt
Unterstufe
1 (0)
1 (0)
1 (0)
Mittelstufe
1 (0)
1 (-1)
1 (+1)
Oberstufe
1 (0)
1 (-1)
1 (+1)

Welches sind die nächsten Schritte?

Dezember 2006 Zuteilung der Lerngruppen auf die drei Zentren
Februar 2007

Zuteilung der Lehrpersonen zu den Lerngruppen
Bildung der Lerngruppenzüge

März 2007 Information der Eltern und Kinder
August 2007 Bezug der Schulanlage Turmatt
Einrichten der Räume

 

Haben Sie Fragen im Zusammenhang mit dem Schulhaus Turmatt? Mit dem nachstehenden Formular können Sie uns Ihre Fragen und Anliegen zustellen. Sie erhalten von uns eine kompetente Antwort. Häufig gestellte Fragen werden mit den entsprechenden Antworten jeweils auf dieser Seite publiziert:

 

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