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Leitbild / Portrait Kniri



Sachkompetenz

Kinder lernen viel
Kinder lernen viel und vielerorts. Die Stanser Primarschule will diese Lernmotivation aufnehmen und nutzen für schulische Leistungen. Was gelernt wird, bestimmen die kantonalen Lehrpläne. Ihre Ziele sind auch die Ziele der Schule Stans!

Selbstkompetenz

Kinder tragen Verantwortung
Nicht nur das Lesen und Schreiben muss gelernt werden, sondern auch das Übernehmen von Verantwortung für die eigene Arbeit und das eigene Handeln. Mitverantwortung bedeutet dabei auch ein entsprechendes Mass an Mitsprache. Die Schule schafft Möglichkeiten, dies zu üben und zu reflektieren, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen und danach zu handeln.

Sozialkompetenz

Kinder mögen Kinder
Kinder brauchen einander. Soziale Fähigkeiten wie Rücksichtnahme, Toleranz oder Hilfsbereitschaft werden geübt und gepflegt. Die Kinder sollen lernen, eigene Anliegen vorzubringen, aber auch sich in eine Gemeinschaft einzuordnen und Konflikte zu lösen. Feste, Rituale und Bräuche werden gemeinsam gefeiert.

Schulhaus Kniri, erbaut 1896
Knirischulhaus, erbaut 1896.

Umsetzung



Vielfältige Unterrichtsformen

Wie überall lernen auch in der Schule verschiedenartige Kinder mit verschiedenartigen Fähigkeiten. Darum braucht es auch verschiedenartige Unterrichtsformen:
Arbeiten alleine, zu zweit, in einer Gruppe und auch mit der ganzen Klasse, Arbeiten nach genauer Anleitung durch die Lehrperson, selbständiges Arbeiten nach einem bestimmten Arbeitsplan, Postenarbeit, Arbeit am Computer usw.
Die Kinder kennen das Tages- oder Wochenprogramm; das fördert das selbständige Arbeiten und das Lernen im individuellen Tempo.

Kinder sind verschieden!

Durch vielfältige Unterrichtsformen soll die Lernfreude in dieser Verschiedenheit erhalten und eine gute Lernatmosphäre geschaffen werden.


Altersgemischte Schulklassen

In altersgemischten Schulklassen lernen Kinder vermehrt voneinander, bewusst und unbewusst. Jedes Kind erlebt sich in verschiedenen Positionen; einmal als der oder die Ältere mit einem Vorsprung an Erfahrung und Wissen, dann wieder als der oder die Jüngere, mit den Älteren als Vorbild. Feste Rollen innerhalb der Klasse können so durchbrochen werden.

Altersgemischte Klassen kommen denjenigen Kindern besonders entgegen, welche die Primarschule ein Jahr länger oder kürzer als "gewöhnlich" besuchen: sie sind trotzdem immer mit einem Teil der Klasse vertraut, sie gehören nach wie vor "dazu".

Kinder sind verschieden!

In altersgemischten Klassen bleibt diese Tatsache immer sichtbar und wird genutzt für "familiäres Lernen" (Jüngere lernen von Älteren), die Rollen wechseln dabei regelmässig.


Integration von Kindern mit Sonderansprüchen

In den Stanser Primarschulklassen haben auch Kinder mit Sonderansprüchen Platz; das sind Kinder mit Hochbegabung oder mit Lernbehinderung, Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten usw. Die Besonderheiten dieser Kinder verlangen auch eine besondere Betreuung. Sie werden von einer Primarlehrperson und einer schulischen Heilpädagogin oder einem schulischen Heilpädagogen gemeinsam gefördert.

In der Schule soll jedes Kind in seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten ernst genommen werden.


Wandel der Zeit erfordert neue Antworten

Die meisten Kinder von heute wachsen unter anderen Bedingungen auf als ihre Eltern. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich stetig: Heute gibt es verschiedenartige Familienformen und unterschiedlichste Erziehungsstile von Eltern. Der technische Fortschritt bietet vielfältigste Informationsmöglichkeiten (PC, Internet, Video, Reisen in alle Welt). Die beruflichen Anforderungen sind einem dauernden Wechsel unterstellt; man verlangt Fähigkeiten im persönlichen, sozialen und fachlichen Bereich und ein lebenslanges Lernen. In den Schulklassen treffen Lehrpersonen auf eine kulturelle und soziale Vielfalt in Bezug auf Nationalitäten, Sprachen und Religionen.

All diese veränderten Rahmenbedingungen wirken sich auf die Schulwirklichkeit aus. Sie besteht immer mehr aus grossen Unterschieden: im Denken, in den sprachlichen, mathematischen und sozialen Fähigkeiten gleichaltriger Kinder; in der Motivation, der Leistungsbereitschaft und den Arbeitshaltungen gleichaltriger Kinder. Die Schule muss in ihrem Bildungsauftrag diesen Tatsachen gerecht werden und nach neuen Lösungen suchen. Der deutlich gestiegene Anspruch, Kinder wirksam zu den Lernzielen des Lehrplans zu führen, erfordert eine angepasste Pädagogik und eine angepasste Lehr- und Lernorganisation der Schule.

 



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